Ortsplanungsrevision Trub

Die Ortsplanung von Trub wird in den Jahren 2021 bis voraussichtlich 2023 einer Revision unterzogen.

Die Siedlungsentwicklung soll hauptsächlich in den bestehenden Bauzonenreserven und nach innen erfolgen. Die Voraussetzungen für die Erweiterung von Bauzonen auf landwirtschaftlichem Kulturland haben sich dadurch markant verschärft.

In der kürzlich (teilweise) abgeschlossenen Teilrevision der Ortsplanung wurde das Bau-reglement an die BMBV angepasst. Gleichzeitig konnten kleinere Änderungen an den Zonenbestimmungen (z.B. zweigeschossige Bauweise in Wohnzonen, Änderungen Arbeitszone Längengrund) aufgenommen werden. Im Rahmen der Festlegung der Gewässerräume kam es zu zahlreichen Mitwirkungseingaben, weshalb die Umsetzung vorerst sistiert wurde. In einer Gesamtrevision müssen die Gewässerräume jedoch zwingend festgelegt werden.

Ein Hauptziel der Revision wird darin bestehen, dass die vorhandenen Baulandreserven mittelfristig auch tatsächlich verfügbar werden. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 21.09.2020 beschlossen, die Revision nun anzustossen.

Verhandlungen mit den Grundeigentümerschaften von bestehenden Baulandreserven, der politische Prozess und nicht zuletzt die Absprachen mit den kantonalen Fachstellen benötigen viel Zeit. Bei einem Start gegen Ende Jahr wäre daher frühestens im Jahr 2023 mit der Rechtskraft der Ortsplanungsrevision zu rechnen.

Die Ausscheidung der Gewässerräume, die in der letzten Teilrevision stecken geblieben ist, soll allen andern Revisionsarbeiten vorgezogen werden. Die neue Vorgehensweise sieht ein Startgespräch mit dem Amt für Gemeinden und Raumordnung zu Beginn des Planerlassverfahrens vor. Weitere prioritäre Themen - nebst dem Gewässerraum im BLN-Gebiet - werden die Optimierung von bestehenden Baulandreserven, grössere Gewerbebetriebe in der Landwirtschaftszone und der Landschaftsschutz sein.

Arbeitsgruppe
Die Planungsphase dürfte ungefähr drei Jahre dauern und wird von der georegio ag in Burgdorf – ein Atelier für Raumentwicklung – geleitet. Als kommunale Arbeitsgruppe wird der Prozess durch die folgenden Personen unterstützt:

  • Gemeindepräsident Peter Aeschlimann
  • Gemeindevizepräsident Martin Wiedmer
  • Gemeinderat Johann Wittwer
  • Jürg Hirschi, vorder Sandgraben als Gewerbevertreter
  • Beat Blaser, Sägegasse als Vertreter der Anspruchsgruppe Grundeigentümer
  • Gemeindeschreiber Ernst Kohler als Sekretär.