Allgemeines

Gemeindebeitrag an ökologische Ausgleichsmassnahmen per 2012

Die Einwohnergemeinde Trub strebt in Zusammenarbeit mit Bund und Kanton den Erhalt naturnaher Flächen und Objekte an und fördert Massnahmen zur ökologischen und ästhetischen Aufwertung der Landschaft, insbesondere im Interesse der Biodiversität  sowie des Boden- und Gewässerschutzes.

 

Im Rahmen des Vernetzungsprojektes, welches für die zweite Periode von 6 Jahren (2010 - 2015) läuft, werden weiterhin ökologische Ausgleichsmassnahmen von der Gemeinde in Form von freiwilligen Beiträgen unterstützt. Bisher erfolgte die Beitragsausrichtung nach flächengebundenen Kulturarten (Ökoflächen im Vernetzungsprojekt).

 

Ab 2011 soll sich der Beitrag der Gemeinde stärker an den Zielen des Vernetzungsprojektes orientieren. Im Einvernehmen mit dem Erhebungsstellenleiter Martin Wiedmer hat der Gemeinderat für das Jahr 2012 folgende Förderungsschwerpunkte beschlossen:

 

a)    Hochstamm-Feldobstbäume   

        (Kern- und Steinobstbäume, Nussbäume)

 

Neupflanzungen von Hochstamm-Obstbäumen, die dank ihrer ökologischen und landschaftsprägenden Bedeutung unseren Lebensraum in hohem Masse bereichern. Die Bäume müssen fachgerecht gepflegt werden (Jungbäume: bis 10-jährig Formierungsschnitt alle Jahre, danach min. alle 3 Jahre). Diese Pflege ist im Beitrag bereits berücksichtigt). Für die Anrechnung im Vernetzungsprojekt sowie Beiträge nach ÖQV_Q gelten dessen Bestimmungen.

 

Der Beitrag wird auch an Nichtlandwirte ausgerichtet! Gegen Vorweisung der Rechnung am Schalter der Gemeindeschreiberei, wird ein freiwilliger Gemeindebeitrag von Fr. 50.00 pro Hochstammbaum in bar ausgerichtet. Die vorzuweisende Rechnung muss auf das Jahr 2012 datiert sein.

 

b)   Bienenhaltung in der Gemeinde Trub

 

Der Kanton Bern will in einem neuen Bienenförderungskonzept die Imker noch mehr unterstützten. Der wirtschaftliche Nutzen eines Bienenvolkes ist nicht zu unterschätzen. Die Bienen sind für rund einen Drittel unserer Nahrung direkt und indirekt unersetzlich. Rund 90 % der Bestäubung unserer Obstbäume, Beeren und Früchte sind dem Fleiss der Bienen zu verdanken.

 

Die Gemeinde richtet für das Jahr 2012 für jedes Bienenvolk, welches über das GELAN-Agrardatenerhebungsblatt Bienenstände/Bienenvölker am Stichtag (Anfang Mai) gemeldet wird, einen Beitrag von Fr. 40.00 aus.

 

Der Beitrag wird im Dezember 2012 von der Gemeinde den Imkern    automatisch aufgrund der GELAN-Meldung ausgerichtet.

 

Bei Fragen steht Ihnen auch Erhebungsstellenleiter Martin Wiedmer, unter Stutz, gerne zur Verfügung (Tel. 034 495 61 36).

 Apfelbaum

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Öko-Qualitätsverordnung des Bundes (pdf)

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