Eine kleine Geschichte um das Napf-Gold
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Fast alle Napfbäche enthalten in ihren Sand- und Geröllbänken winzige, öfters recht bemerkenswerte Goldplättchen, die sogar über zehn Millimeter Länge erreichen können. Diese werden als "Wasch-" oder "Seifengold" bezeichnet. Gesteine mit darin befindlichen Goldherzen bildeten die obersten Deckelemente der noch wachsenden Alpen und waren während Jahrmillionen der Verwitterung und Erosion ausgesetzt. Der Gesteinsschutt, und mit ihm das Gold, wurde zur Zeit des Miozäns, vor etwa zwanzig bis dreissig Millionen Jahren, durch die Ur-Aare ins Gebiet des heutigen Napfgebietes transportiert und abgelagert. Aus dem vorerst noch lockeren Material entstanden im Laufe der Zeit Nagelfluh, Sandsteine und Mergel, die am Napf zur oberen Süsswassermolasse gehören. Das Napfgold befindet sich hier auf zweiter Lagerstätte. Aber auch dieses Gestein fällt später und heute noch der Abtragung zum Opfer. Der verfrachtete Molasseschutt mit dem darin befindlichen Gold wird im Bett der Napfbäche auf dritter Lagerstätte abgelagert. In günstigen Kiesbänken sind nun aber die Goldflitterchen gegenüber dem Goldgehalt im Nagelfluh-Muttergestein zum Teil hundertfach angereichert und können mit einfachen Waschmethoden abgebaut werden. www.napfgolderlebnis.ch |
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